Sie haben vor ein paar Jahren eine Immobilie finanziert. Damals lief alles glatt: guter Zins, tragbare Rate, ruhiger Schlaf. Aber jetzt steht der Termin im Kalender: In 12, 18 oder 24 Monaten endet Ihre Zinsbindung. Und plötzlich wird es ungemütlich.
Denn wenn Sie nichts tun, macht Ihnen Ihre Bank ein Angebot. Ein Angebot, das für die Bank gut ist. Nicht unbedingt für Sie.
Was passiert, wenn die Zinsbindung ausläuft?
Am Ende der Zinsbindung steht eine Restschuld. Die muss weiter finanziert werden. Ihre Hausbank schickt Ihnen in der Regel drei Monate vorher ein sogenanntes Prolongationsangebot. Das klingt bequem: gleiche Bank, neuer Zins, Unterschrift, fertig.
Das Problem: Dieses Angebot ist fast nie das beste. Banken wissen, dass die meisten Kunden aus Bequemlichkeit unterschreiben. Warum sollten sie Ihnen also ihren besten Zins anbieten? Genau. Tun sie nicht.
Das Forward-Darlehen: Ihr Zins-Airbag
Was viele nicht wissen: Sie können sich den heutigen Zinssatz für Ihre Anschlussfinanzierung schon jetzt sichern. Bis zu 60 Monate im Voraus. Das nennt sich Forward-Darlehen. Sie zahlen einen kleinen Aufschlag pro Monat Vorlaufzeit, aber Sie wissen heute schon, was Sie in zwei oder drei Jahren zahlen.
Klingt nach einem Detail? Rechnen Sie mal nach: Bei einer Restschuld von 200.000 € macht ein halber Prozentpunkt Zinsunterschied über 15 Jahre rund 15.000 € aus. Das ist kein Detail. Das ist ein Kleinwagen.
Und selbst wenn die Zinsen wider Erwarten fallen sollten: Ein Forward-Darlehen ist eine Absicherung, kein Zwang. Sie bezahlen eine kleine Prämie für die Gewissheit, dass Ihre Rate nicht explodiert.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Kurze Antwort: Früher als Sie denken. Die meisten Kunden kommen zu uns, wenn die Zinsbindung in 6 bis 12 Monaten ausläuft. Das ist okay, aber eigentlich schon spät. Der Sweet Spot liegt bei 24 bis 36 Monaten vor Ablauf. Da haben Sie genug Zeit, den Markt zu beobachten, Angebote einzuholen und in Ruhe zu entscheiden.
Wer erst drei Monate vorher anfängt, hat keine Verhandlungsposition. Die Bank weiß: Sie müssen jetzt abschließen. Und genau so fühlt sich das Angebot dann auch an.
Drei typische Fehler bei der Anschlussfinanzierung
1. Einfach bei der Hausbank verlängern
Das Prolongationsangebot Ihrer Bank ist bequem, aber fast nie das günstigste. Ein Vergleich über mehrere Anbieter spart in vielen Fällen mehrere tausend Euro.
2. Nur auf den Zinssatz schauen
Ein niedriger Zins nützt wenig, wenn die Konditionen unflexibel sind. Sondertilgung, Tilgungswechsel, Ratenpausen: Das sind die Stellschrauben, die im Alltag zählen.
3. Zu spät anfangen
Wer erst kurz vor Ablauf der Zinsbindung aktiv wird, hat weniger Optionen und mehr Druck. Frühzeitig informieren kostet nichts, aber spart viel.
Wie wir bei IC Süd vorgehen
Wir sind keine Bank. Wir sind unabhängige Finanzierungsberater mit Zugang zu über 500 Bankpartnern. Das bedeutet: Wir suchen nicht den einen Tarif aus dem eigenen Regal, sondern den, der wirklich zu Ihnen passt.
In einem ersten Gespräch schauen wir uns Ihre aktuelle Finanzierung an: Was zahlen Sie? Wann läuft die Zinsbindung aus? Wie hoch ist die Restschuld? Was sind Ihre Ziele: Schneller tilgen, Rate senken, flexibler werden?
Dann vergleichen wir. Nicht drei Angebote, sondern den gesamten Markt. Und wir erklären Ihnen jede Option so, dass Sie selbst entscheiden können. Ohne Fachchinesisch, ohne Kleingedrucktes.
Ein Anruf, der sich auszahlt
Wenn Ihre Zinsbindung in den nächsten fünf Jahren ausläuft, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich zu informieren. Nicht um sofort etwas zu unterschreiben, sondern um zu wissen, wo Sie stehen und welche Optionen Sie haben.
Unser Zins-Check ist kostenlos, unverbindlich und dauert rund 20 Minuten. Danach wissen Sie mehr. Und allein das ist eine ganze Menge wert.
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